Jetski finanzieren: Wie das in der Praxis abläuft
Einen eigenen Jetski, korrekt als Wassermotorrad oder Personal Watercraft bezeichnet, bieten die wenigsten Banken als eigenständiges Kreditprodukt an. Anders als beim Auto gibt es kein etabliertes Marktsegment 'Jetski-Kredit' mit vergünstigten Konditionen, weil die Stückzahlen viel zu klein sind und Wassersportfahrzeuge für Banken schwer zu bewerten und im Zweifel kaum zu verwerten sind. In der Praxis läuft die Finanzierung fast immer über einen zweckfreien Ratenkredit, den Sie bei Ihrer Hausbank oder einer Direktbank aufnehmen und anschließend beim Händler oder Privatverkäufer bar beziehungsweise per Überweisung bezahlen.
Manche Jetski-Händler kooperieren mit Finanzierungspartnern und bieten eine Absatzfinanzierung direkt am Point of Sale an, ähnlich wie beim Autokauf. Diese Angebote lohnen einen Vergleich, sind aber meist teurer als ein guter Ratenkredit, weil die Zinsmarge auch die Vertriebsprovision des Händlers deckt. Wer sein Erspartes nicht komplett aufbrauchen will, sollte trotzdem immer eine möglichst hohe Anzahlung einplanen, da Jetskis zu den Freizeitgütern mit besonders schnellem Wertverlust zählen.
