Was einen Motorradkredit von einem normalen Ratenkredit unterscheidet
Beim Motorradkredit dient die Maschine selbst häufig als Sicherheit. Die Bank lässt sich zur Sicherungsübereignung die Zulassungsbescheinigung Teil II (früher Fahrzeugbrief) aushändigen und verwahrt sie, bis die letzte Rate beglichen ist. Sie bleiben zwar eingetragener Halter und dürfen fahren, wirtschaftlicher Eigentümer der Bank bleibt das Motorrad aber bis zur vollständigen Rückzahlung. Das senkt das Ausfallrisiko für die Bank und drückt dadurch häufig den Zinssatz gegenüber einem freien, unbesicherten Konsumentenkredit.
Ein weiterer Unterschied ist die saisonale Nutzung: Viele Halter fahren nur von März bis Oktober und nutzen ein Saisonkennzeichen. Wer die Rate an schwankende Liquidität anpassen will, sollte klären, ob der Anbieter saisonal gestaffelte oder ganzjährig gleichbleibende Raten anbietet – Letzteres ist der Regelfall, ersteres eher die Ausnahme bei spezialisierten Motorradbanken.
